Wesentliche Anpassungen der neuen Lockerungsverordnung

· In geschlossenen Räumlichkeiten muss nun kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden (ausgenommen ZuseherInnen bei Indoor-Veranstaltungen).
· SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 dürfen bei der Sportausübung den Abstand von zwei Metern unterschreiten, wenn ein verantwortlicher Arzt ein COVID-19-Präventionskonzept ausgearbeitet hat und dessen Einhaltung laufend kontrolliert.
· Außerdem können bei Feriencamps und Jugendarbeit die Mindestabstände unterschritten werden, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt sowie die TeilnehmerInnen in Kleingruppen von maximal 20 Personen (BetreuerInnen nicht eingerechnet) gegliedert werden. Dieser Punkt muss jedoch noch mit den zuständigen Stellen bzgl. seines Geltungsumfangs und der Vorgehensweise erläutert werden.


Sport Austria als Vertreter aller Sportfachverbände konnten bis dato noch nicht alle Details mit den zuständigen Ministerien abklären und keine einheitliche Interpretation gewisser Punkte herstellen. Auch eine konsolidierte Fassung der aktuell gültigen Verordnung, die das Querlesen aus alter Verordnung und neuen Ergänzungen verhindern und somit zum einfacheren und klareren Verständnis beitragen würde, ist leider noch nicht im Rechtsinformationssystem abrufbar. Sobald es in diesen Angelegenheiten Erleichterungen bzw. neue Erkenntnisse gibt, wird Sport Austria diese veröffentlichen.


Die bisherigen ÖSB-Empfehlungen bleiben aufrecht, da die Lockerungen keine praktikablen Änderungen erlauben. Einzig die 2m-Abstandsregel kann unter oben genannten Bedingungen unterschritten werden.

 
Weiterführende Links und Informationen

· ÖSB-Information und Empfehlungen für Betreiber von Schießsportstätten
· Verordnungstext bis 15. Juni und Verordnungsanpassungen seit 15. Juni
· Fragen und Antworten rund um das Hochfahren des Sports inklusive Vorgaben der neuen Verordnung
· Allgemeine und sportartenspezifische Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber