altAlexander Schmirl kämpfte heute in Peking um eines der begehrten Olympiatickets und scheiterte in einem spannenden Finale nur knapp. Der Niederösterreicher belegte nach Rang drei im Grunddurchgang des KK-Dreistellungsmatches der Männer den fünften Platz.











Nach einem Jahr ohne Finalplatzierung, meldete sich Alexander Schmirl im heutigen Kleinklaibergewehrbewerb des ISSF-Weltcups Peking lautstark zurück. Im Grunddurchgang legte der Niederösterreicher mit 393 Ringen im Kniend eine solide Basis, konnte auch im Liegend mit 397 Ringen mit der Weltspitze mithalten und beendete die Qualifikation mit weiteren 387 Ringen im Stehend. Mit gesamt 1177 Ringen schoss sich Schmirl hinter Istvan Peni (HUN) und Simon Claussen (NOR) und vor Sergey Kamenskiy (RUS) auf Rang drei des Grunddurchgangs.

Der Start ins Finale verlief nicht ganz nach Plan, so lag Schmirl nach den drei Fünfschuss-Kniendserien (150,3 Ringe) auf Rang acht. Im Liegend (155,6 Ringe), das alle Finalisten mit ähnlich starken Ergebnissen beendeten, änderte sich an der Reihung nichts. Mit einer in diesem Finale unerreichten ersten Fünferserie im Stehend, machte Schmirl viele Plätze gut und kam damit auf die dritte Position vor. Im Eliminationsschuss um Rang fünf musste sich Schmirl um ein Zehntel dem Weltranglisten-Dritten Istvan Peni geschlagen geben und belegte den hervorragenden fünften Platz.

Mit einem neuem Juniorenweltrekord von 458,7 Ringen gewann Filip Nepejchal dieses Finale und holte damit ein Olympiaticket für Tschechien. Silber ging an Sergey Kamenskiy. Zhonghao Zhao holte für das Gastgeberland China als Drittplatzierter den zweiten Olympiaquotenplatz dieser Konkurrenz.

Mit einem tollen Resultat von gesamt 1170 Ringen (395 Kniend, 394 Liegend, 381 Stehend), wobei das Kniendergebnis nur von dem späteren Drittplatzierten Zhao überboten wurde, kam Gernot Rumpler in die unmittelbare Nähe einer Finalqualifikation. Dem Salzburger fehlten lediglich zwei Ringe für ein Top-Acht-Resultat. Mit 393 Ringen im Kniend und 398 im Liegend lag auch Thomas Mathis noch auf Finalkurs. 369 Ringe im Stehend ließen den Vorarlberger jedoch im Klassement zurückfallen; er belegte mit gesamt 1160 Ringen den 41. Platz.

Ergebnisse: issf-sports.org

Bild: Alexander Schmirl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)