altWieder einmal ganz knapp war es für Österreichs Schützen im Luftgewehrbewerb der Männer des ISSF World Cup München: Alexander Schmirl, der sich als Fünfter des Grunddurchgangs für das Finale qualifizierte, belegte Rang sieben und lag damit lediglich einen Rang hinter dem ersehnten Olympiaquotenplatz.










Alexander Schmirl begann den Luftgewehrbewerb der Männer mit 104,7 Ringen, steigerte sich in Serie zwei auf 105,7, es folgten 104,6 in Serie drei, hervorragende 106,6 in Serie vier, 104,6 in der vorletzten und 103,9 in der letzten Serie. Mit seinem Gesamtergebnis von 630,1 Ringen qualifizierte sich der Niederösterreicher als Fünfter für das Finale der besten acht und ließ damit u.a. den Weltranglisten-Zweiten Zicheng Hui (CHN), den Weltranglisten-Dritten Petar Gorsa (CRO) und den amtierenden Weltrekordhalter Peter Sidi (HUN) hinter sich.

Im Finale lag Schmirl nach der ersten Fünf-Schuss-Serie, gleichauf mit Taeyun Nam (KOR), mit 51,6 Ringen auf Zwischenrang vier. Die zweite Fünf-Schuss-Serie ergab 52,1 Ringe, was den Niederösterreicher ringgleich mit dem späteren Sieger Filip Nepejchal (CZE) auf die dritte Position brachte. Jeweils eine Neun in den beiden ersten Eliminationsserien ließen ihn im Klassement zurückfallen, so erreichte Schmirl am Ende den hervorragenden siebten Rang.

Gold gewann Filip Nepejchal, Silber Petar Gorsa und Bronze der Chinese Haoran Yang, wobei sich die Schützen bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Wie leider in den letzten Bewerben schon so oft erlebt, war es wieder nur ein Platz – in diesem Fall zwei Zehntel – der Alexander Schmirl bei diesem Ergebnis um einen Quotenplatz brachte. Die Olympiatickets dieses Bewerbs gingen nämlich an den fünftplatzierten Ukrainer Oleh Tsarkov und an den sechstplatzierten Italiener Marco Suppini.
 
Mit 628,2 Ringen kam Bernhard Pickl (NÖ) auf den 23. Rang, wobei ihm in Serie drei ein Ergebnis von 106,4 Ringen gelang. Für das Finale waren an diesem Tag 629,5 Ringe erforderlich. Nicht nach Plan verlief es für Martin Strempfl. Der steirische Luftgewehrspezialist, der bei seinem letzten Weltcupeinsatz in Neu Delhi mit dem vierten Platz den bislang einzigen Olympiaquotenplatz für das ÖSB-Team erreichen konnte, fand nicht gut ins Rennen und musste gleich in der ersten Serie zwei hohe Neuner verkraften. Letztendlich brachte er 624,1 Ringe auf die Scheibe und erreichte damit den 61. Platz von 144 Schützen in dieser Konkurrenz.

Morgen geht es für die Gewehr-Frauen in das KK-Dreistellungsmatch, für das sich Franziska Peer (sie erhöhte mit 1181 Ringen ihren Österreichischen Rekord um fünf Ringe), Olivia Hofmann und Nadine Ungerank in der heutigen Elimination qualifiziert haben. Außerdem wird Sylvia Steiner mit der Luftpistole um den Einzug ins Finale kämpfen und die Pistolenschützen Christoph Tiefenthaler und Thomas Havlicek gehen mit der 25m-Schnellfeuerpistole an den Start ihres zweiten Durchgangs.

Bild: Alexander Schmirl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)

Ergebnisse: issf-sports.org