altAuch die LuftgewehrschützInnen durften in Minsk bereits am ersten Wettbewerbstag der 2. European Games an den Start gehen. Für Österreich stellten sich Franziska Peer (T) und Martin Strempfl (ST) sowie Olivia Hofmann (T) und Bernhard Pickl (NÖ) im Mixed-Team-Bewerb der europäischen Konkurrenz.










Wie bei der Luftpistole, gab es auch für die LuftgewehrschützInnen in Minsk ein neues Mixed-Team-Regelwerk mit erster Qualifikation (30 Schuss je SchützIn, 60 Schuss je Team), zweiter Qualifikation für die besten acht Teams (20 Schuss je SchützIn, 40 Schuss je Team) und finalen Medalmatches für die besten vier Teams jeweils um Gold und Bronze nach Punktesystem.

Franziska Peer und Olympiaquotenplatzgewinner Martin Strempfl starteten mit 206,5 Ringen in der ersten Serie, steigerten sich auf 207,5 Ringe in Serie zwei und weiter auf 208,2 Ringe in der dritten und letzten Serie. Mit gesamt 622,2 Ringen erreichten Peer (312,3) und Strempfl (309,9) den 15. Rang. Den beiden fehlten dabei lediglich zwei Ringe auf die Qualifikation für die zweite Runde. Da beide in den vergangenen Weltcups vorne mitschießen konnten, lagen ihre Erwartungen für diesen Bewerb höher. Die zweite österreichische Mannschaft, bestehend aus Olympiateilnehmerin Olivia Hofmann (306,0) und Bernhard Pickl (310,1), erreichte gemeinsam 616,1 Ringe und damit den 31. Platz.

Wie im Bewerb Luftpistole, stammt das siegreiche Team aus Russland: 16:12 Punkte erreichten Yulia Karimova und Sergey Kamenskiy im Match um Gold gegen das zweite russische Team, Anastasiia Galashina und Vladimir Maslennikov. Bronze ging an das tschechische Team, das gegen Norwegen 17:11 gewannen.

Ergebnisse: minsk2019.by

Bild: Peer und Strempfl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)