Im September wird Bologna der Austragungsort der Europameisterschaft für Kleinkalibergewehr und Pistole 2019 sein. Eine achtköpfige österreichische Delegation nützte von 21. bis 23. Juni die 2. und 3. Station der diesjährigen Rifle Trophy, um sich mit den Anlagen vertraut zu machen und durfte dabei einige Medaillen feiern.


Gleich den ersten Luftgewehrbewerb der Frauen, der ohne Finale ausgetragen wurde, beschloss ÖSB-Juniorin Rebecca Köck (T) mit 623,5 Ringen als hervorragende Dritte. Auch Sheileen Waibel (V) gelang mit 622,1 Ringen und Rang sechs ein Top-acht-Resultat. Verena Zaisberger (V) belegte Rang 21 und Nadine Ungerank (T) Rang 22 dieser Konkurrenz. Beste Österreicherin im zweiten Luftgewehrbewerb wurde Nadine Ungerank, die sich mit 619,3 Ringen auf Rang zehn schoss und das Finale um 1,6 Ringe verfehlte. Knapp dahinter folgten Köck auf Rang zwölf, Waibel auf Rang 15 und Zaisberger auf dem 17. Rang.

Bei den Männer erzielte Michael Höllwarth 621,4 Ringe und qualifizierte sich als Achter für das Finale, das der Tiroler mit Rang acht beendete. Gernot Rumpler (S) wurde 16., Andreas Thum (T) und Patrick Diem (V) belegten die Plätze 22 und 23. Mit 620,9 Ringen beendete Gernot Rumpler den zweiten Luftgewehrbewerb als 13. und war damit Bester des ÖSB-Teams. Höllwarth kam diesmal auf Rang 18, Thum auf den 21. und Diem auf den 23. Platz.

Das erfolgreichste österreichische Mixed-Team mit dem Luftgewehr bildeten Nadine Ungerank und Gernot Rumpler, die mit gesamt 828,6 Ringen bei 40 Schuss je SchützIn auf den sechsten Platz kamen und damit das Finale der besten Fünf um nur vier Zehntel versäumten. Köck und Höllwarth wurden Achte.

Medaille Nummer zwei durfte Österreich durch Rang drei von Andreas Thum im KK-Liegendmatch der Männer (616,4) feiern. Diem kam auf den hervorragenden fünften Platz, Rumpler erzielte Rang sieben und Höllwarth wurde 20.

Sheileen Waibel war in ihrer Paradedisziplin, dem KK-Liegend, erfolgreich und gewann mit 620,0 Ringen die Silbermedaille. Knapp an den Medaillenrängen vorbei schoss sich Ungerank auf den guten vierten Platz. Köck wurde Achte und Zaisberger belegte Rang 18.

Im KK-Dreistellungsmatch war das ÖSB-Team erfolgreich: Gernot Rumpler gewann den ersten Bewerb, der ohne Finale ausgetragen wurde, mit ausgezeichneten 1175 Ringen (393 Kniend, 397 Liegend, 385 Stehend). Mit ebenfalls tollen 1170 Ringen gewann Andreas Thum Bronze. Höllwarth belegte Rang 10 und Diem wurde 15. Auch den Grunddurchgang des zweiten Bewerbs dominierte Gernot Rumpler, diesmal mit 1172 Ringen (395 Kniend, 397 Liegend, 380 Stehend). Der Salzburger musste sich im Finale jedoch nach hervorragenden Kniend- und Liegendserien im Stehend Semetana (CZE) und Suppini (ITA) geschlagen geben und holte Bronze. Thum und Höllwarth, denen ebenfalls die Finalqualifikation gelang, belegten die Plätze fünf und acht. Diem wurde 22.

Auch die Frauen feierten im KK-Dreistellungsmatch: Im ersten Bewerb schafften es Waibel und Ungerank ins Finale und belegten die Plätze fünf und acht. Zaisberger wurde Zwölfte und Köck 15. Im zweiten Bewerb, bei dem das Ergebnis des Grunddurchgangs galt, erzielte Nadine Ungerank mit 1168 Ringen (385 Kniend, 396 Liegend, 387 Stehend) das drittbeste Ergebnis und sicherte sich die Bronzemedaille. Waibel, Köck und Zaisberger belegten die Plätze 15, 19 und 20.

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