altLautstark startete das österreichische Nachwuchsteam in den diesjährigen Juniorenweltcup in Suhl (GER). Den Anfang machte Sheileen Waibel im KK-Liegend mit Bronze, wobei sie nur sieben Zehntel unter dem neuen Weltrekord lag. Um lediglich zwei Ringe verpassten die ÖSB-Schützinnen Sheileen Waibel, Rebecca Köck und Lisa Hafner Bronze in der Teamwertung.









Beginnen durften die österreichischen Juniorinnen den diesjährigen Juniorenweltcup mit dem Kleinkalibergewehr-Liegendmatch – jener Disziplin, in der sich besonders Sheileen Waibel zu Hause fühlt. Die junge Vorarlbergerin erfüllte auch diesmal wieder alle Erwartungen: Mit außerordentlichen 627,2 Ringen erhöhte sie nicht nur ihren eigenen Österreichischen Rekord um ein weiteres Zehntel, sondern lag auch vier Zehntel über dem bis zu diesem Tag gültigen Weltrekord. Nur Jeanette Duestad (NOR) und Sara Karasova (CZE) erzielten mit 627,9 (neuer Juniorinnen-Weltrekord) bzw. 627,6 Ringen ein marginal besseres Ergebnis, so gewann Waibel schließlich Weltcup-Bronze. Ebenfalls stark schoss Rebecca Köck: Die Tirolerin erreichte mit 621,7 Ringen den achten Platz.

Mit dem Ergebnis von Lisa Hafner (T), die mit 610,0 Ringen den 56. Platz von 81 Teilnehmerinnen belegte, kam das Team AUT auf den vierten Rang und verpasste mit gesamt hervorragenden 1858,9 Ringen – dies ist ebenfalls neuer Österreichischer Rekord – um zwei Zehntel die Medaillenränge. Das Ergebnis lag nur acht Zehntel unter dem alten Weltrekord, der in dieser Konkurrenz jedoch durch die Siegermannschaft aus Norwegen mit 1865,5 Ringen gesprengt wurde.

Die vierte österreichische Athletin am Start war Jasmin Kitzbichler, die mit 605,7 Ringen den 69. Rang belegte.

Bild: Karasova, Duestad und Waibel (Foto: Margit Melmer, ÖSB)

Ergebnisse: issf-sports.org