Traditionell wurde heute die Österreichische Staatsmeisterschaft und Meisterschaft für Kleinkalibergewehr im Bundesleistungszentrum Innsbruck Arzl mit der Königsdisziplin, dem Dreistellungsmatch mit dem 50m-Kleinkalibergewehr, beendet. Die zahlreichen neuen Österreichischen Rekorde zeigen, dass die Schießsportelite Österreichs in dieser Saison gut gearbeitet hat. Auch die Ergebnisse des Schießsportnachwuchses lassen erahnen, dass eine starke Generation nachkommen wird. Die Staatsmeistertitel holten Titelverteidigerin Olivia Hofmann (T) und der Salzburger Stefan Rumpler.



Österreichische Staatsmeisterschaft KK-Dreistellungsmatch Allgemeine Klasse

altDas KK-Dreistellungsmatch der Frauen lief nach ähnlichem Muster wie im Vorjahr ab. Die Grunddurchgangsführung sicherte sich Franziska Peer (T) mit einem deutlichen Vorsprung von acht Ringen und einem Ergebnis von 1176 Ringen. Im Finale gab, wie auch im Jahr zuvor, Liegend-Staatsmeisterin Nadine Ungerank (T) den Ton an und lag nach einer überragenden Kniend- und einer starken Liegendstellung an der Spitze. Olympiateilnehmerin Olivia Hofmann (T) holte auf und schoss sich mit einem starken Finish im Stehend zu Sieg und Titelverteidigung. 461,9 Ringe sind ein neuer Österreichischer Rekord. Silber ging an Franziska Peer und Bronze an Nadine Ungerank. Den Teamtitel (Ö-Cup) verteidigten diese drei Tirolerinnen mit gesamt 3509 Ringen und ebenfalls neuem Österreichischem Rekord.




altMit ebenfalls 1176 Ringen beendeten Titelverteidiger Alexander Schmirl (71 Innenringzehner) und Thomas Mathis (67 Innenringzehner) den Grunddurchgang des KK-Dreistellungsmatches der Männer als Beste. Das Finale nahmen jedoch die Salzburger Brüder Stefan und Gernot Rumpler in ihre Hände. Die beiden wechselten bis zuletzt die Führung. Letztendlich hatte der ältere Bruder, Stefan, die Nase vorne und gewann mit 454,0 Ringen und lediglich einem Zehntel Vorsprung den Staatsmeistertitel vor Gernot. Bronze ging an Bernhard Pickl (NÖ). Den Mannschaftstitel (Ö-Cup) sicherten sich die Niederösterreicher Schmirl, Pickl und Andreas Karner (3452 Ringe).









Österreichische Meisterschaft KK-Dreistellungmatch Nachwuchs

altDen Sieg in der jüngsten Klasse des Tages holte Jungschützin Lisa Hafner (T), die sich mit 569 Ringen um sieben Ringe in Führung schoss und erfolgreich ihren Titel verteidigte. Rang zwei ging an Pia Harrasser (T) und Dritte wurde Marlene Baumgartner (OÖ). 1681 Ringe waren das beste Mannschaftsergebnis dieser Klasse, das die Tirolerinnen Lisa Hafner, Pia Harrasser und Julia Biechl aufstellten.









altMit gesamt 555 Ringen schloss Sandro Streicher (T) das 3x20 der Jungschützen ab und holte damit den Österreichischen Meistertitel vor Kevin Weiler (T) und Matteo Wirtenberger (T). Auch bei den Jungschützen gewann das Team Tirol, bestehend aus Kevin Weiler, Dominic Einwaller und Alexander Greber (1631 Ringe).










altRebecca Köck schoss sich in der Juniorinnenkonkurrenz nicht nur in Führung des Grunddurchgangs, sondern erhöhte mit 1181 Ringen – erneut der Tagesbestmarke über alle Klassen – auch den Österreichischen Rekord um ganze sechs Ringe. Dieser ist nun ident mit dem Rekord der österreichischen Frauen in dieser Disziplin und liegt nur vier Ringe unter dem aktuellen Weltrekord, was die aktuelle Stärke des österreichischen Schießsportnachwuchses unterstreicht. Und auch im Finale war Köck nicht zu schlagen. Die Tirolerin gewann vor Teamkollegin Jasmin Kitzbichler (T) und Sarah Helm (OÖ) mit 449,3 Ringen.






altBei den Junioren machten es Stefan Wadlegger (T) und Andreas Thum (T) spannend. Den Grunddurchgang konnte Titelverteidiger und Rekordhalter Thum mit 1173 Ringen klar für sich entscheiden. Im Finale boten sich die beiden jedoch spannende Wechsel, das letztendlich Wadlegger mit einem Finalergebnis von 452,2 Ringen gewann. Bronze ging an den Vorarlberger Patrick Diem.









Ergebnisse: www.tlsb.at