alt545 AthletInnen aus insgesamt 72 Nationen werden in den kommenden Tagen beim ISSF World Cup in Rio de Janeiro um Medaillen und Olympiaquotenplätze kämpfen. Für Österreich gingen bei der ersten Entscheidung drei Athletinnen an den Start: Das beste Ergebnis im Luftgewehrbewerb der Frauen erreichte Olympiateilnehmerin Olivia Hofmann mit Rang 38.









Der Luftgewehrbewerb der Frauen wurde aufgrund der hohen Starterinnenzahl von 109 Athletinnen in zwei Durchgängen ausgetragen. Im ersten kamen Nadine Ungerank und Marlene Pribitzer, im zweiten Olivia Hofmann zum Einsatz. Olivia Hofmann startete mit 103,6 Ringen ins Rennen, wobei sich die Tirolerin in den kommenden beiden Serien stetig steigern konnte, um in den letzten drei Serien wieder etwas zurückzufallen. Gesamt 624,2 Ringe reichten diesmal mit Rang 38 für eine Platzierung im vorderen Mittelfeld. Für eine Finalqualifikation waren mindestens 628,3 Ringe erforderlich. Mit 618,8 Ringen kam Nadine Ungerank (T) auf den 81. Platz und Marlene Pribitzer (V) wurde mit 616,8 Ringen 92.

Den Sieg holte die junge Inderin Elavenil Valarivan mit 251,7 Ringen, Zweite wurde Seonaid McIntosh (GBR). Bronze und einen Olympiaquotenplatz gewann Ying-Shin Lin für Chinesisch Taipeh. Das zweite Olympiaticket dieses Bewerbs ging an die Viertplatzierte Armina Sadeghina (IRI).  

Für das ÖSB-Team geht es morgen weiter mit der Entscheidung im 25m-Pistolenbewerb der Frauen, für die Sylvia Steiner heute bereits ihren Präzisionsdurchgang absolviert hat, und mit dem KK-Dreistellungsmatch der Männer, wobei sich Gernot Rumpler (S), Thomas Mathis (V) und Alexander Schmirl (NÖ) in der heutigen Elimination behaupten konnten. Mit der Luftpistole geht Richard Zechmeister (B) an den Start.

Bild: Olivia Hofmann (Foto: Margit Melmer, ÖSB)

Ergebnisse: issf-sports.org