altErster Bewerb, erste Medaille: Mit Teambronze beschlossen die ÖSB-Junioren den ersten Bewerb der diesjährigen Kleinkaliber-Europameisterschaft in Bologna (ITA). Im Kleinkalibergewehr-Liegendbewerb erreichten Wadlegger, Thum und Mair den dritten Platz.










Mit Stefan Wadlegger, Andreas Thum und Tobias Mair traten heute drei Tiroler im ersten EM-Bewerb an. Die Paradedisziplin, in der der ÖSB-Nachwuchs in den vergangenen Jahren mit u.a. dem Weltmeistertitel und dem nach wie vor gültigen Weltrekord des Öfteren punkten konnte, brachte den Junioren auch heute wieder Erfolge ein. Als bester österreichischer Schütze erreichte Stefan Wadlegger mit 619,9 Ringen ein gutes Ergebnis. Für den für Tirol startenden Salzburger bedeutete das den tollen vierten Platz. Ein Wehrmutstropfen war dabei, lag er mit diesem Resultat doch ringgleich mit dem Bronzemedaillengewinner Soma Hammerl (HUN). Fulminant, mit 105,0 Ringen ging Andreas Thum ins Rennen. Der Tiroler ließ in den folgenden Serien etwas nach, erreichte jedoch mit 617,4 Ringen den guten 14 Platz und legte damit eine wertvolle Basis für den Teamerfolg. Tobias Mair, der dritte Tiroler im Bunde – er konnte bei der Luftdruckwaffen-EM im März eine Finalplatzierung erreichen – kam mit 615,3 Ringen auf Rang 20. Zum Europameister kürte sich Grigorii Shamakov (RUS) vor Lucas Kryz (FRA).

Gesamt 1852,6 Ringe hatten Wadlegger, Thum und Mair in diesem Bewerb erarbeitet und wurden dafür gleich bei ihrem ersten Einsatz in Bologna mit Bronze belohnt. Das siegreiche russische Team kam mit 1855,9 Ringen an den Weltrekord, den Wadlegger, Thum und Diem bei der WM 2017 aufgestellt hatten, nicht annähernd heran. Silber ging mit 1854,8 Ringen an Frankreich.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Thum, Wadlegger, Mair (Foto: Margit Melmer, ÖSB)