altNach zwei Tagen Wettkampfpause und Vorbereitungszeit auf das KK-Dreistellungsmatch der EM Bologna gingen die ÖSB-Männer heute im Grunddurchgang dieses Bewerbs an den Start. Das beste Ergebnis aus österreichischer Sicht brachte Alexander Schmirl auf die Scheibe – er wurde 14.










Olympiateilnehmer Alexander Schmirl, dem im KK-Dreistellungsmatch in dieser Saison beim ISSF World Cup Peking bereits mit Rang fünf ein tolles Finalergebnis gelungen war, zeigte auch im heutigen Europameisterschaftsbewerb über lange Strecken seine Stärke: Das Liegend beendete der Niederösterreicher, der am Tag zuvor im Kreise des Teams seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte, mit 392 Ringen und lag damit ringgleich mit sechs weiteren Schützen auf Zwischenrang 13. Eine tolle Liegendstellung mit drei 100er-Serien und gesamt 398 Ringen brachte ihn im Ranking vor auf den neunten Platz, diesmal ringgleich mit vier weiteren Schützen und nur einen Ring vom fünften Zwischenrang entfernt. Die erste Stehendserie beschloss Schmirl mit 96 Ringen und blieb mit weiteren 98 Ringen in Reichweite einer Finalqualifikation. Die dritte Stehendserie (91 Ringe) vereitelte dem Niederösterreicher jedoch die Chance auf einen Finaleinzug (Stehend gesamt 383 Ringe). So beendete Schmirl die Qualifikation mit gesamt 1173 Ringen und dem 14. Platz. Für ein Top-acht-Resultat waren 1177 Ringe notwendig.

Gernot Rumpler (S), der seine besten Saisonresultat mit Rang 11 beim Weltcup Peking und Rang zwölf beim Weltcup München erreichte, schoss 392 Ringe im Kniend, 395 im Liegend und 382 im Stehend. Gesamt 1169 Ringe bedeuteten Rang 26. Nicht ganz zu seiner Form fand der Österreichische Rekordhalter dieser Disziplin (1182 Ringe erzielt bei der WM Changwon im vergangenen Jahr), Bernhard Pickl, der mit 1151 Ringen (384 Kniend, 385 Liegend, 382 Stehend) den 62. Platz erzielte.

Das Finale der besten acht wird morgen im Anschluss des Frauenfinales abgehalten. Der Mannschaftstitel steht jedoch schon fest. Hier sorgten die Norweger Simon Claussen (erster des Grunddurchgangs), Henrik Larsen (2.) und Jon-Hermann Hegg (5.) für Furore: Mit gesamt 3540 Ringen hoben sie den aktuellen Welt- und Europarekord um fünf Ringe. Silber ging mit repektablem Abstand an Tschechien und Bronze an Ungarn. Die Österreicher Schmirl, Rumpler und Pickl wurden 13. mit 3493 Ringen.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Alexander Schmirl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)