altWie gestern die Männer kämpften auch die ÖSB-Frauen heute im KK-Dreistellungsmatch mit allen Kräften um den Einzug ins Finale. An den Start gingen die drei Tirolerinnen Franziska Peer, Olivia Hofmann und Nadine Ungerank, wobei Peer mit Rang 17 dem Ziel am nächsten kam.











Mit Ausnahme der zweiten gelangen Franziska Peer drei gute Serien in der Kniendstellung des Grunddurchgangs des KK-Dreistellungsmatches der Frauen (388 Ringe). Im Liegend machte die Tirolerin mit 397 Ringen einige Plätze gut. Ergänzt mit 387 Ringen im Stehend bedeuteten das 1172 Ringe und den 17. Platz in dieser Konkurrenz. 1177 Ringe waren für ein Finalergebnis notwendig gewesen. Die 32-Jährige, die mit ihrer Bronzemedaille bei der EM in Osijek (Luftgewehr) und ihrer Silbermedaille bei den European Games in Minsk (KK-Liegend Mixed Team, gemeinsam mit Bernhard Pickl) in dieser Saison schon einige Erfolge feiern durfte und ein Olympiaticket u.a. bei den European Games im KK-Dreistellungsmatch (6.) um denkbar knappe zwei Zehntel verpasst hatte, hatte sich für den heutigen Bewerb höhere Ziele gesteckt, doch bleiben ihr im kommenden Jahr noch Chancen, den begehrten Olympiaquotenplatz zu erreichen.

Teamkollegin und Olympia-Fünfte, Olivia Hofmann, kam mit 389 Ringen im Kniend, starken 398 Ringen im Liegend und 383 Ringen im Stehend auf gesamt 1170 Ringe und den 21. Platz. Die dritte Tirolerin in dieser Konkurrenz, Nadine Ungerank, die mit 389 Ringen im Kniend und 397 Ringen im Liegend noch im Bereich ihrer Teamkolleginnen war, fiel im Stehend (376 Ringe) etwas zurück und belegte Rang 37.

Zur Europameisterin kürte sich die Grunddurchgangsführende (1184 Ringe) Nina Christen (SUI). Maria Martynova holte Silber und einen Olympiaquotenplatz für Weißrussland. Auf Rang drei schoss sich Jenny Stene (NOR). Das zweite Olympiaticket ging an die achtplatzierte Serbin Andrea Arsovic.

In der Mannschaftswertung taten es die Norwegerinnen ihren männlichen Kollegen gleich: Jenny Stene, Jeanette Duestad und Katrine Lund holten nicht nur den Titel sondern hoben den Welt- und Europarekord um zehn Ringe auf eine neue Bestmarke von 3531 Ringen. Silber ging an Russland und Bronze holte Deutschland. Die Tirolerinnen Peer, Hofmann und Ungerank belegten mit 3504 Ringen den achten Platz.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Franziska Peer (Foto: Margit Melmer, ÖSB)