altMit großer Motivation ging das ÖSB-Männerpistolenteam in den vergangenen beiden Tagen an den Start der zwei Durchgänge des 25m-Schnellfeuerpistolenbewerbs der Europameisterschaft in Bologna, und dies mit persönlichem Erfolg: Mit gesamt 1698 Ringen sprengten Thomas Havlicek, Christoph Tiefenthaler und Richard Zechmeister den seit sieben Jahren gültigen Österreichischen Mannschaftsrekord dieser Disziplin.









Ein persönliches Geburtstagsgeschenk machte sich der nun 23-jährige Vorarlberger Christoph Tiefenthaler im gestrigen ersten Halbprogramm mit der 25m-Schnellfeuerpistole: 284 Ringe waren das beste Ergebnis des österreichischen Teams und bedeuteten eine tolle Ausgangsposition für das zweite Halbprogramm. Dieses begann Tiefenthaler mit 96 Ringen in der 8- und 95 in der 6-Sekunden-Serie erneut stark und beendete es schließlich mit 282 Ringen. Gesamt 566 Ringe bedeuteten Rang 30 für Tiefenthaler. Thomas Havlicek (NÖ), der in der ersten Hälfte 282 Ringe auf die Scheibe gebracht hatte, konnte sich in der zweiten mit 286 Ringen deutlich steigern und erreichte mit gesamt 568 Ringen und Rang 24 das beste Ergebnis des ÖSB-Teams in dieser Konkurrenz. Auch Richard Zechmeister, ursprünglich Luftpistolenschütze, erbrachte mit zweimal 282 und gesamt 564 Ringen eine gute Leistung und belegte den 33. Platz von 48 Schützen.

Für ein Top-sechs-Resultat waren an diesem Tag 580 Ringe erforderlich. Die Goldmedaille im Finale sicherte sich Riccardo Mazzetti (ITA) vor Christian Reitz (GER) und Nikita Sukhanov (RUS).

Die soliden Leistungen der Österreicher brachten Havlicek, Tiefenthaler und Zechmeister den neunten Platz in der Mannschaftswertung ein. Zudem ließ das Team den seit 2012 gültigen Österreichischen Rekord mit einer Erhöhung von 25 auf 1698 Ringe purzeln. Den Europameistertitel holte Frankreich mit 1743 Ringen. Silber ging an Deutschland und Bronze an die Ukraine.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Trainer Reischl, Zechmeister, Tiefenthaler, Havlicek und Trainer Zerbach (Foto: Margit Melmer, ÖSB)