altVorerst sah es für das ÖSB-Team im Liegendbewerb mit dem 300m-Großkalibergewehr nach einer weiteren Medaille bei dieser Europameisterschaft aus. In Tolmezzo wurde es letztendlich Rang acht für Bernhard Pickl und Rang 15 für Gernot Rumpler.











Nur 18 von 42 Schützen, die in der gestrigen Elimination des 300m-Liegendbewerbs angetreten waren, waren im heutigen Wettkampf startberechtigt. Von den drei ÖSB-Schützen gelang Bernhard Pickl und Gernot Rumpler die Qualifikation - und vorerst sah es hervorragend für Österreich aus: Bis zur Hälfte des Bewerbs, also bis zum 30. Schuss, lag Bernhard Pickl mit 300 von 300 Ringen und der höchsten Anzahl an Innenringzehnern auf Position eins. Insgesamt drei Neuner in den kommenden beiden Serien kosteten dem Niederösterreicher jedoch die Führung und er beendete diesen Bewerb mit gesamt 597 Ringen und dem achten Platz. Gernot Rumpler erzielte Rang 15 mit 593 Ringen.

Die besten vier Schützen schlossen jeweils mit 599 Ringen ab. Die Entscheidung über die Verteilung der Medaillenränge wurde mittels erzielter Innenringzehner getroffen. Europameister dieser Disziplin wurde Simon Claussen, der bei dieser EM mit seinem norwegischen Team bereits den Mannschaftstitel im KK-Dreistellungsmatch gewonnen hatte. Auf die Ränge zwei und drei kamen Remi Moreno Flores (FRA) und Jan Lochbihler (SUI).

In der Teamwertung – hier werden die Ergebnisse der Elimination herangezogen – belegte die österreichische Mannschaft, bestehend aus Pickl, Rumpler und Alexander Schmirl mit 1785 Ringen den achten Platz. Die Medaillen gingen an Schweden, die mit 1796 Ringen einen neuen Welt- und Europarekord aufstellten, Ungarn und Schweiz.

Morgen geht es für Schmirl, Pickl und Rumpler in Tolmezzo ins Dreistellungsmatch mit dem 300m-Standardgewehr.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Bernhard Pickl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)