altEine tolle Performance lieferte Franziska Peer im heutigen KK-Dreistellungsmatch des ISSF World Cup Finales in Putian (CHN) ab. Die Tirolerin belegte nach Rang drei im Grunddurchgang den fünften Platz.











Franziska Peer, startberechtigt beim großen ISSF World Cup Finale der besten SchützInnen der vergangenen beiden Saisonen durch ihren zweiten Platz im KK-Dreistellungsmatch beim ISSF World Cup Changwon 2018, war eine der 16 qualifizierten Schützinnen im Grunddurchgang dieser Disziplin. Die Tirolerin konnte sich nach einem zurückhaltenden Start in die Kniendposition extrem steigern und beendete diese Stellung mit dem zweitbesten Ergebnis (389 Ringe). Im Liegend war Peers Leistung von ihren Konkurrentinnen nicht zu toppen – unerreichte 397 Ringe brachten sie erneut auf Zwischenrang zwei.  Mit weiteren 382 Ringen im Stehend kam sie auf gesamt 1168 Ringe und den dritten Rang des Grunddurchgangs. Vor ihr nur Ziva Dvorsak (SLO) und Seonaid McIntosh (GBR).

Die Kniendstellung des Finales beendete Peer mit 151,1 Ringen als Sechste. Im Kniend brachte die 32-Jährige 156,5 Ringe auf die Scheibe und schob sich damit auf die hervorragende dritte Zwischenposition vor. Im Stehend fiel sie wieder leicht zurück, so wurde es für Peer letztendlich der tolle fünfte Platz in dieser hochkarätig besetzten Konkurrenz. Der Sieg ging an die Weltranglistenführende Seonaid McIntosh. Silber holte Ruijiao Pei (CHN) und Bronze die Weltranglisten-Vierte Nina Christen (SUI).

Peer beendet mit diesem Weltcupfinale eine starke Saison, bei der sie neben EM-Bronze (LG) und European-Games-Silber (KK-Liegend-Mixed-Team) auch zweimal um wenige Zehntel an einen Olympiaquotenplatz herangekommen war. Die noch verbleibenden Chancen auf ein Olympiaticket sind die Luftdruckwaffen-EM und das European Qualification Tournament im kommenden Jahr.

Der zweite ÖSB-Schütze bei diesem Weltcupfinale, Alexander Schmirl (NÖ), wird übermorgen Donnerstag an den Start des Luftgewehrbewerbs der Männer gehen.

Ergebnisse: issf-sports.org

Bild: Franziska Peer in der Kniendstellung; sie trägt in Gedenken an ihren verstorbenen Teamkollegen Christoph Tiefenthaler Trauerflor (Foto: Wolfram Waibel, ÖSB)