altDen finalen Bewerb des ÖSB-Teams bei der Luftdruckwaffeneuropameisterschaft in Breslau absolvierten die Luftgewehrmänner. Das beste Ergebnis aus österreichischer Sicht kam von Martin Strempfl mit Rang 19.











Martin Strempfl, der den ersten Olympiaquotenplatz für das ÖSB-Team bereits vor einem Jahr beim ISSF World Cup Neu Delhi geholt hatte, konnte auch im heutigen Luftgewehrbewerb immer wieder tolle Serien erzielen – so u.a. hervorragende 105,9 Ringe in Serie drei –, letztendlich fehlte jedoch die Konstanz für ein Topresultat. Mit 626,4 Ringen belegte der Steirer den 19. Rang dieser EM-Konkurrenz, 2,3 Ringe von einer Finalqualifikation entfernt. Georg Zott (T), der es im Jahr 2015 schon einmal in ein EM-Finale geschafft hatte, wurde 37. mit 623,5 Ringen. Thomas Mathis (V), der Olympiateilnehmer von Rio 2016, wurde 55. mit 621,2 Ringen. 70 Schützen waren am Start.

Istvan Peni (HUN) kürte sich im Finale zum Europameister und verwies Oleh Tsarkov (UKR) und Sergey Richter (ISR) auf die Plätze zwei und drei.

Auch im Männer-Mannschaftsbewerb gab es heute einen neuen Europäischen Rekord. Dieser kam vom russischen Team mit 1887,1 Ringen. Die ÖSB-Männer Strempfl, Zott und Mathis taten es den Frauen mit Rang elf gleich (1871,1 Ringe) und belegten damit ebenfalls eine Platzierung im Mittelfeld. 1874,9 Ringe wären für eine Finalqualifikation erforderlich gewesen.

Da sich die Männermannschaft somit nicht für das morgige Finale der besten acht Teams qualifiziert hat, war dies der letzte Auftritt der ÖsterreicherInnen bei dieser Europameisterschaft. Das ÖSB-Team hat sich mit dem Vizeeuropameistertitel von Luftgewehr-Junior Stefan Wadlegger, der Finalqualifikation der Luftgewehr-Junioren-Mixed-Teams sowie der Luftgewehrjunioren-Mannschaft und, last but not least, dem erzielten Olympiaquotenplatz von Sylvia Steiner mit der Luftpistole in Breslau toll präsentiert.

Ergebnisse: results.sius.com

Bild: Martin Strempfl (Foto: Margit Melmer, ÖSB)