altDie Europäischen Nationalen Olympischen Komitees, darunter auch das ÖOC, gehen mit der IOC-Vorgangsweise konform und unterstützen die gesetzten Maßnahmen. Dies wurde in einer gemeinsamen Telefonkonferenz der NOKs am 18. März beschlossen.







Die laufenden IOC-Maßnahmen, die auch die OlympiakandidatInnen des ÖSB betreffen, lauten:
  • Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten stehe im Vordergrund. Die Interessen von AthletInnen, BetreuerInnen, Unterstützern und Organisatoren sollen bestmöglich geschützt werden.
  • Das IOC hält derzeit an der Durchführung der Olympischen Spiele 2020 in Tokio fest. Noch verbleiben vier Monate bis zur geplanten Eröffnung der Tokio-Spiele. Jede Form von Spekulation sei angesichts der rasanten Entwicklungen kontraproduktiv. Noch bestünde kein Zwang für weitreichende, endgültige Entscheidungen. Das IOC ist zuversichtlich, dass die weltweiten Anstrengungen gegen die Ausbreitung des COVID-19-Virus in den nächsten Monaten zu einer raschen Eindämmung führen. Alle AthletInnen werden darin bestärkt, sich weiterhin auf die Spiele 2020 in Tokio vorzubereiten.
  • Bereits im Februar wurde ein Expertenkomitee eingesetzt, bestehend aus Vertretern des IOC, der WHO, des Tokio-2020-Organisationskomitees und der japanischen Regierung, um die Situation laufend beurteilen bzw. notwendige Maßnahmen setzen zu können.
  • Das IOC arbeitet in Verbindung mit den Internationalen Verbänden an adaptierten Qualifikationsrichtlinien. Diese sollen Anfang April präsentiert werden. Eine Erhöhung der Athletenquote wird von Fall zu Fall geprüft. Folgende Regeln sollen aktuell herangezogen werden:
  1. Bislang sind 57 Prozent der AthletInnen für die Spiele qualifiziert. Die bisher zugewiesenen Quotenplätze bleiben den Nationen in jedem Fall erhalten.
  2. Geplante Qualifikationswettkämpfe kommen zur Austragung, sofern allen AthletInnen und Teams ein „fairer Zugang“ gewährt werden kann.
  3. Die Vergabe der restlichen Quotenplätze soll so weit wie möglich aufgrund bestehender Qualifikationsrichtlinien bzw. aktueller Europa- und Weltranglistenplatzierungen getroffen werden.
  • Sollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Absage raten, würde das IOC dieser Empfehlung verpflichtend folgen.

Quelle: www.olympia.at