altDie Halbfinalisten der Österreichischen Bundesliga für Luftgewehr und Luftpistole kamen heute im vorarlbergischen Altach zusammen, um die Halbfinalentscheidungen zu treffen und wurden dabei von den mitfiebernden Fans und dem zahlreich erschienen Publikum im Veranstaltungszentrum KOM stimmungsvoll begleitet.







Ein Abbild des Vorjahres stellte bisher die Luftpistolenbundesliga dar. Wie 2019 standen auch heute der mehrmalige Bundesligameister PSV Eisenstadt (B) und der verlässliche Finalteilnehmer SV Eisenkappel (K) im Halbfinale. Dieses hatte es jedoch in sich und strapazierte bis zuletzt die Nerven der vielen ZuseherInnen. Das Duell der ÖSB-Kaderathleten Richard Zechmeister (Eisenstadt) und Andreas Auprich (Eisenkappel) ging mit 8:0 an Auprich. Auch der Kärntner Andreas Sodl setzte sich gegen Christian Kirchmayer mit 5:3 durch. Für den Ausgleich zugunsten der Eisenstädter sorgten Helmut Gruber mit 6:2 gegen Erwin Rebernig und Wolfgang Heiling mit 7:1 gegen Katja Auprich. Der Gleichstand zum Ende dieser Konkurrenz machte ein Stechen notwendig, das der PSV Eisenstadt letztendlich mit 6:2 für sich entschied und damit im morgigen großen Finale um einen weiteren Titel kämpfen wird. Eine deutliche Entscheidung brachte das Aufeinandertreffen des SC Offenhausen, Ligameister 2018, gegen den USV 21 Wien hervor. Dominik Felbermair, Stefan Straubinger, Martin Gruber und Bernadette Gebetsroither erzielten gegen die Wiener 23:9 Punkte und 1462:1431 Ringe. Die Aufstellung für das kleine und große Finale entspricht damit jener von 2019.

Als in dieser Saison bisher ungeschlagener Favorit und Titelverteidiger ging die USG Altach in das Luftgewehrhalbfinale, in dem sich alle Mannschaften auf höchstem Niveau präsentierten. Getragen vom heimischen Publikum gewann die USG Altach mit den ÖSB-KaderathletInnen Marlene Pribitzer, Sheileen Waibel, Thomas Mathis und Thomas Muxl das Match gegen den Askö Bad Goisern mit 20:12 Punkten (1572:1556 Ringe). Spannend machten es die beiden Tiroler Teams in der zweiten Luftgewehrentscheidung dieses Tages: Die SSG Innervillgraten, im Vorjahr Vierte, mit den SchützInnen Pia Harrasser (die auch bei den JungschützInnen das Tiroler Team angeführt hatte), Tobias Mair, Carmen Mayr und Markus Walder erreichten ein Topresultat von gesamt 1573 Ringen und damit das beste Ergebnis des Tages. Mit 1568 Ringen stand ihnen die SG Fügenberg kaum etwas nach und wehrte sich vehement. Andreas Thum, Hannes Patka, Jana Vogl und der junge Alexander Greber mussten sich mit 15:17 Punkten letztendlich doch knapp geschlagen geben. Das beste Einzelergebnis dieser Finalrunde kam von Andreas Thum mit 399 Ringen für die SG Fügenberg.

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