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ISSF WC Granada: Knappe Entscheidungen im KK-Dreistellungsmatch der Männer
Haarscharf, nämlich um nur wenige Innenringzehner, verpassten am letzten Wettkampftag des ISSF Weltcups Granada sowohl Thomas Mathis (11.) als auch Alexander Schmirl (13.) das Finale des KK-Dreistellungsmatches der Männer. Beste Frau im Luftgewehrbewerb wurde Jasmin Kitzbichler mit Rang 31.
50m Rifle 3 Positions Men
Ein hohe Leistungsdichte präsentierte sich im Grunddurchgang des KK-Dreistellungsmatches der Männer: Zwischen Rang eins und Rang 13 lagen lediglich drei Ringe. So passierte es, dass gleich zwei der vier Österreicher, die sich aus der Elimination für diesen Grunddurchgang qualifiziert hatten (fünf waren in die Elimination am Vortag gegangen), das Finale um Haaresbreite verpassten. Thomas Mathis lag mit 197 Ringen im Kniend unter den besten 20. 199 Ringe im Liegend waren ein Topresultat. Mit weiteren 194 im Stehend kam der Vorarlberger auf gesamt 590 Ringe und schloss damit ringgleich mit sieben weiteren Athleten ab. Auf Lucas Kryzs (FRA) an Position sechs, der ebenfalls 590 Ringe erzielt hatte, fehlten ihm lediglich sechs Innenringzehner, auf den achtplatzierten Yukun Liu (CHN) drei. Mathis beendete die Konkurrenz als undankbarer Elfter, erreichte damit jedoch das beste Weltcupresultat seiner Karriere in dieser Disziplin.
Ähnlich erging es auch Alexander Schmirl. Der Weltmeister von 2023 und aktuell Weltranglisten-Vierzehnte schoss mit 197 Ringen im Kniend, 198 im Liegend und 195 im Stehend gesamt ebenfalls 590 Ringe und scheiterte an der Finalteilnahme lediglich aufgrund der Innenringzehner. Schmirl belegte den 13. Platz. Patrick Diem wurde 25. (587 Ringe) und Andreas Thum 39 von 46 Schützen in dieser Qualifikation.
Die Führung des Grunddurchgangs hatte Brian Baudouin (FRA) mit 593 Ringen übernommen. Im Finale zog vorerst Christoph Dürr (SUI) voran, musste seine Führung jedoch im Stehend abgeben, in dem Changhong Zhang eindrucksvoll das Zepter in die Hand nahm und am Ende mit 358,8 Ringen gewann.
10m Air Rifle Women
Fünf Österreicherinnen starteten im Luftgewehrbewerb der Frauen. Als Beste schloss Jasmin Kitzbichler ab. Die Tirolerin erzielte 628,7 Ringe und erreichte damit den 31. Platz. Auf die Top-acht fehlten ihr damit 3,9 Ringe. Mit 627,5 Ringen wurde Marlene Pribitzer 40., Olivia Hofmann belegte den 55. Rang, Rebecca Köck den 59. und Marlene Baumgartner den 73. 93 Schützinnen gingen ins Rennen.
Eng war es an der Spitze der Qualifikation, bei der sich letztendlich die Weltranglistenführende Zifei Wang mit 635,5 Ringen durchsetzte. Nach anfänglichem Rückstand im Finale holte die Chinesin den Sieg in dieser Konkurrenz (252,9 Ringe).
Fazit
Mit dem heutigen Wettkampftag endete der ISSF Weltcup Granada. Das österreichische Team hat sich zu Beginn dieser Weltcupsaison gut geschlagen. Insbesondere die beiden Finalqualifikationen Martin Strempfls (Luftgewehr) und Richard Zechmeisters (Luftpistole) geben Hoffnung für die weiteren Events in dieser Saison und auch die heutigen knappen Entscheidungen im KK-Dreistellungsmatch durch Thomas Mathis und Alexander Schmirl zeigen Potenzial. Das nächste Highlight im internationalen Schießsportkalender ist die ESC Europameisterschaft für Kleinkaliber und 300m in Osijek im Mai.