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18. MLAIC Grand Prix Austria in Eisenstadt
Vom 14. bis zum 17. Mai wurde in Eisenstadt (Kugelbewerbe) und Tattendorf (Wurfscheibenbewerbe) der 18. MLAIC Grand Prix Austria für Vorderlader ausgetragen.
Da im August die Weltmeisterschaft der VorderladerschützInnen an diesen Schießstätten stattfinden wird, war auch das Teilnehmerfeld entsprechend groß. 183 SchützInnen aus neun Nationen absolvierten an beiden Austragungsorten 1051 Starts. Für die Organisation speziell in Eisenstadt bedeutete dies eine große Herausforderung, denn 1006 Starts in dreieinhalb Tagen unterzubringen war nicht ganz einfach. Dennoch gelang es Herbert Wagner und Alois Litschmann eine Einteilung zu erstellen die alle zufriedenstellte. Auch der Wettergott hatte schließlich ein Einsehen und das Wetter war nicht ganz so schlimm, wie erwartet, da der angekündigte Regen immer erst nach der Siegerehrung einsetzte. Somit stand spannenden Wettkämpfen nichts im Wege.
Unter den teilnehmenden SchützInnen waren etliche Welt- und EuropameisterInnen – entsprechend waren auch die Leistungen. Im Bewerb Kuchenreuter Original erzielte Werner Fasching (B) beispielsweis ausgezeichnete 99 Ringe womit er sich den Sieg holte und zudem einen neuen Österreichischen Rekord aufstellte. Bei den Langwaffen möchte ich das Resultat von Hubert Gierlinger (NÖ) hervorheben, der im Bewerb Minie (100 m liegend) 95 Ringe erreichte und damit gewann. Als extremes Beispiel muss ich noch den Bewerb Vetterli Replika hervorheben. Leider konnten die österreichischen Teilnehmer hier nicht um die Medaillenplätze mitkämpfen, die Ergebnisse waren jedoch beeindruckend: Den 1. Platz errang Achim Bailer (GER) mit 100 Ringen, der 2. Platz ging an Jan Dresseler (GER) ebenfalls mit 100 Ringen (sein „schlechtester“ Schuss war um einen Millimeter weiter vom Zentrum entfernt als der vom Erstplatzierten) und die Platzierten auf den Rängen drei bis sechs erzielten alle 99 Ringe, nur durch wenige Millimeter getrennt.
Bei den Wurfscheibenbewerben in Tattendorf war es durch den starken Wind nicht einfach, die Wurfscheiben zu treffen. Dennoch wurden Spitzenergebnisse erzielt, wie zum Beispiel im Bewerb Lorenzoni (Perkussionsflinte), in dem Franz Lotspeich (GER) 46 Scheiben traf und somit den ersten Platz belegte.
Ich möchte mich bei allen freiwilligen HelferInnen bedanken, ohne die dieser Grand Prix nicht ausgetragen werden hätte können.