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Meyton Cup Innsbruck: Die Bewerbe der Allgemeinen Klasse

Nikolaus Blamauer (re.) hob mit 632,5 Ringen den Österreichischen Rekord auf eine neue Höchstmarke © Christian Kramer
Nikolaus Blamauer (re.) hob mit 632,5 Ringen den Österreichischen Rekord auf eine neue Höchstmarke © Christian Kramer

Die Bewerbe der Allgemeinen Klasse des Meyton Cups 2023 in Innsbruck/Arzl fanden am 23. und 24. Januar statt. Bei international hochkarätiger Konkurrenz erreichten die ÖsterreicherInnen viermal das Podest und einige Finalplatzierungen.

Luftgewehr

In das erste Finale der Luftgewehrfrauen schossen sich drei ÖSB-Damen. Mit 629,3 Ringen und Qualifikationsrang drei gelang Rebecca Köck das beste österreichische Ergebnis. Im Finale belegte die Tirolerin Rang fünf, Olivia Hofmann (T) kam auf den siebten und Nadine Ungerank (T) auf den achten Rang. Der Sieg ging an die indische Topschützin Anjum Moudgil vor der WM-Sechsten Seonaid McIntosh (GBR). Am zweiten Tag kam Ungerank auf die dritte Position im Grunddurchgang. Schlussendlich wurde es für die einzige Österreicherin im Finale Rang sechs. Diesmal gewann die amtierende Weltmeisterin Alison Weisz (USA) vor McIntosh.

Eine Sensation gelang Nikolaus Blamauer im Bewerb der Herren. Der Oberösterreicher holte sich nach Grunddurchgangsrang zwei (629,2) die Bronzemedaille hinter den Australiern Dane Sampson und Jack Rossiter. Tobias Mair (T) schaffte es ebenfalls ins Finale und wurde Sechster. In der zweiten Luftgewehrkonkurrenz der Männer steigerte sich Blamauer in der Qualifikation nicht nur auf seine persönliche Bestmarke, sondern schoss sich mit einem neuen Österreichischen Rekord und internationalem Topergebnis von 632,5 Ringen in Führung. Erneut Bronze erzielte der 31-Jährige diesmal hinter dem Weltranglisten-Zehnten Patrik Jany (SVK) und Jack Rossiter. Michael Höllwarth (T), der sich als Achter ebenfalls für das Finale qualifiziert hatte, wurde Siebter.

Luftpistole

Auch mit der Luftpistole stand eine Österreicherin auf dem Podest: Melanie Witting (W) holte Bronze im ersten Bewerb der Frauen. ÖSB-Schützin Corina Gosch (NÖ) belegte Rang vier, Vroni Mairhofer (T) wurde Sechste und ÖS-Neuzugang Polina Klemenko (W) belegte nach Grunddurchgangsrang drei den achten Platz. In der zweiten Qualifikation ließ Gosch mit 560 Ringen die gesamte Konkurrenz hinter sich, darunter die Olympia-Zwölfte Manu Bhaker (IND). Bhaker gewann das Finale vor Barbara Kutzer (GER). Die Österreicherinnen Eszter Forro (K), Gosch, Witting, Klemenko und Sonja Jammerbund (NÖ) erreichten die Plätze vier bis acht.

Ins Finale der Männer schossen sich an Tag eins vier Österreicher: Stefan Lerchner (NÖ) belegte Rang vier, Willy Sailer (T) kam auf den sechsten, René Wankmüller (ST) auf den siebten und Peter Werba (W) auf den achten Rang. Im zweiten Match war Sailer mit Bronze erfolgreich. Die weiteren Österreicher Lerchner, Wolfgang Widter (W), Sigmar Kahlen (T), und René Engensteiner (T) kamen auf die Ränge fünf bis acht. In beiden Bewerbe siegte Tergel Purevdorj (GER).

 

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