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Österreichische Bundesliga: Altach und Eisenstadt sind Ligameister 2025

Dem Publikum in Hohenau wurden hochkarätige Finale geboten © Tina Neururer, ÖSB
Dem Publikum in Hohenau wurden hochkarätige Finale geboten © Tina Neururer, ÖSB

Zum dritten Mal kürte sich heute die USG Altach in Hohenau nach einer perfekten Saison zum Bundesligameister mit dem Luftgewehr. Mit der Luftpistole holte der PSV Eisenstadt nach einem Jahr Pause zum bereits neunten Mal den Titel.

Bundesliga Luftpistole

Nachdem der Gastgeber und Titelverteidiger SV Hohenau am Vortag überraschend im Halbfinale gescheitert war, zeigten sich die NiederösterreicherInnen jedoch im Kleinen Finale souverän. Susanne Neislinger, Sandra Weitersberger, Daniel Kral und Thomas Havlicek bezwangen den PSV Villach (1425) mit starken 1478 Ringen und 24:8 Punkten und erreichten damit den dritten Platz der Bundesligasaison 2025.

Favorit PSV Eisenstadt ging im Großen Finale mit der Luftpistole verhalten in die erste Serie und hatte gegenüber der SG Hall, im Vorjahr Dritte, vorerst einen leichten Rückstand von 3:5 zu verbuchen. In der zweiten Serie wendete sich das Blatt – die Burgenländer überholten die Tiroler mit 9:7. Einen erneuten Führungswechsel erkämpften sich die Haller in der dritten Serie und erreichten ein 13:11 – vor der letzten Serie war damit noch alles offen. Und die Eisenstädter schafften es doch wieder: Zum insgesamt neunten Mal kürten sich Richard Zechmeister, der mit Rudi Sailer eine ebenbürtigen Gegner hatte (4:4), Christian Kirchmayer, der sich mit 5:3 gegen Sigmar Kahlen durchsetzte, Manuel Pillitsch, der ebenfalls ein Unentschieden gegen Matthias Scheider erzielte und Thomas Fasching, der letztendlich mit 6:2 gegen Willi Sailer gewann, mit einem Endstand von 19:13 (1472:1465 Ringe) zum Österreichischen Bundesliga-Meister.

Luftpistole: SG Hall, PSV Eisenstadt und SV Hohenau (v.l.) © Tina Neururer, ÖSB
Luftpistole: SG Hall, PSV Eisenstadt und SV Hohenau (v.l.) © Tina Neururer, ÖSB

Bundesliga Luftgewehr

Das Kleine Finale der Luftgewehr Bundesliga wurde zwischen den beiden Tiroler Teams, der SSG Innervillgraten, im Vorjahr Dritte, und dem Vizemeister von 2024, SG Thaur, ausgetragen. An Position eins kämpften Rebecca Köck (Thaur) und Tobias Mair auf Augenhöhe. Sieben Punkte auf Position zwei gingen durch Michael Höllwarth, der sich erfolgreich gegen Kevin Weiler durchsetzte, nach Thaur. Ein 5:3 schoss Johannes Kuen für Thaur an der dritten Position gegen Carmen Mayr heraus. An der vierten Position jedoch war der Innervillgrater Peter Paul Walder gegen Lisa Felderer mit 6:2 erfolgreich. Am Ende hieß es 18:14 für Thaur, die mit 1576:1565 auch ringzahlmäßig den InnervillgraterInnen voraus waren.

Gleich zu Beginn des Großen Finales ging die USG Altach mit 7:1 in Führung und dies mit 399 von 400 möglichen Ringen, wobei Thomas Mathis, Patrick Diem und Sheileen Waibel eine 100er-Serie gelang. In der zweiten Serie erhöhten die VorarlbergerInnen auf 12:4. Neben Marlene Pribitzer und Sheileen Waibel auf der Altacher Seite kam diesmal auch eine 100er-Serie von Dominic Einwaller für die SG Scheffau. In Serie drei preschten die in dieser Saison unbesiegten AltacherInnen weiter voraus und kamen auf inzwischen 17:7 mit weiteren 100er-Serien von Pribitzer und Waibel. Doch auch bei den ScheffauerInnen wurde getroffen: Jasmin Kitzbichler und Dominic Einwaller schafften den Highscore von 100. In der vierten Serie besiegelte die USG Altach eine perfekte Saison: Weitere 100er-Serien kamen von Pribitzer, Mathis, Einwaller (für Scheffau) und Sheileen Waibel. Waibel reihte sich damit in die Ruhmesreihe der 400er-SchützInnen ein. Mit erneut 1593 Ringen bestätigten Pribitzer, Mathis, Diem und Waibel ihren zu Beginn der Saison erzielten Österreichischen Rekord bereits zum vierten Mal und mit einer perfekten 10,9 beim allerletzten Schuss beschloss Patrick Diem dieses Finalwochenende. Würdiger Vizemeister wurde die SG Scheffau: Kitzbichler, Einwaller, Sissi Habenicht und Marcel Szentannai-Güney kamen auf 1573 Ringe.

SG Scheffau, USG Altach und SG Thaur (v.l.) © Tina Neururer, ÖSB
SG Scheffau, USG Altach und SG Thaur (v.l.) © Tina Neururer, ÖSB

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Österreichische Bundesliga & T9F Jugendbundesliga Finale - Ergebnisse, Tabellen, Setzlisten

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