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ÖSTM & ÖM Luft Wolfsberg: Hofmann und Strempfl holen Staatsmeistertitel mit Luftgewehr
Die StaatsmeisterInnen 2026 mit dem Luftgewehr heißen Olivia Hofmann und Martin Strempfl, die jeweils ihren siebten Titel in dieser olympischen Disziplin holten.
Staatsmeistertitel Luftgewehr – Allgemeine Klasse
Einen Entscheidungskrimi lieferten sich die Frauen im Luftgewehrbewerb. In der Qualifikation war die junge ÖSB-Kaderathletin Marlene Baumgartner (OÖ) mit einem Weltklasseergebnis von 630,0 Ringen eine Nummer für sich. Im Finale schoss sich in den beiden Fünf-Schuss-Serien mit Bianka Aigelsreiter eine Außenseiterin an die Spitze. Das Zepter musste die Niederösterreicherin erst in der zweiten Eliminationsserie aus der Hand geben und zwar vorerst an Marlene Baumgartner. In den letzten Schüssen jedoch drängten Jasmin Kitzbichler und auch Olivia Hofmann nach vorne. In einem spannenden Finish überholte Hofmann Kitzbichler noch beim letzten Schuss und wurde mit ihrem inzwischen siebten Staatsmeistertitel in dieser Disziplin belohnt (250,2). Kitzbichler erhielt Silber und Baumgartner Bronze.
Staatsmeisterinnen mit der Mannschaft wurden die Tirolerinnen Hofmann, Kitzbichler und Rebecca Köck (1865,9).
Ebenfalls starke 630,0 Ringe waren das Topresultat bei den Luftgewehrmännern. Diese erzielte Thomas Mathis (V). Besonders stark schoss zu Beginn des Finales der ehemalige ÖSB-Kaderschütze Gernot Rumpler (S), der 52,0 Ringe in der ersten Fünf-Schuss-Serie erzielte. Mit weltklassigen 53,1 in Serie zwei ging Patrick Diem (V) in Führung. Anschließend schob sich Rumpler mit exzellenten Schüssen wieder nach vorne, doch dann wollte der zweifache Olympiateilnehmer Martin Strempfl (ST) ein Wörtchen mitreden und behauptete sich bis zum Schluss vor der nationalen Konkurrenz. Mit einem Finalergebnis von 251,3 Ringen beschloss der Steirer dieses Finale als Bester und holte sich seinen siebten Staatsmeistertitel in dieser Disziplin. Silber erkämpfte sich Gernot Rumpler und Bronze ging an den Vorjahressieger Bernhard Pickl (NÖ).
Gold mit der Mannschaft holten die Oberösterreicher Nikolaus Blamauer, Florian Eberlberger und Fabian Mistelbacher mit 1868,6 Ringen.
Meistertitel Luftgewehr – JuniorInnen
Stärkste Schützin in der Luftgewehrqualifikation der Juniorinnen war Inna Sidenko (623,5). Im Finale jedoch gab die Zweite des Grunddurchgangs, Valerie Asprian, den Ton an. Vorerst dicht gefolgt von Mia Grosch (T), schoss sich die Tirolerin mit 248,4 Ringen zum Sieg. Die Grunddurchgangsführende Inna Sidenko (ST) erkämpfte sich am Ende den Vizetitel und Mia Grosch erreichte Bronze.
Sehr souverän holten die Tirolerinnen Valerie Asprian, Mia Grosch und Joe-Anne Mair den Teamtitel (1858,9).
Das beste Grunddurchgangsergebnis der Luftgewehrjunioren kam von Kiano Waibel (V) mit 625,9 Ringen. Im Finale zeigte Florian Gugele von Beginn an seine Gewinnabsichten. Die Führung musste der Vorarlberger zwischendurch nur einmal kurz an Julian Mayrhofer (OÖ) abgeben. Seinen nach 2024 zweiten Österreichischen Meistertitel in dieser Disziplin holte Gugele mit 249,4 Ringen. Mayrhofer wurde starker Zweiter und die Bronzene sicherte sich der Grunddurchgangsführende Waibel.
Mannschaftsmeister wurden die Vorarlberger Waibel, Gugele und Dominik Rauer (1863,1).
Ausblick
Der morgige letzte Wettkampftag dieser Meisterschaft gehört dem Nachwuchs. Mit Luftgewehr und Luftpistole werden die SchützInnen der Klassen Jugend 1 bis JungschützInnen ihre MeisterInnen 2026 ermitteln. Den Abschluss bilden die verbleibenden Disziplinen der BehindertensportlerInnen.
Alle Ergebnisse dieser Meisterschaft können auf der Website unseres Partners SIUS live mitverfolgt und nachgelesen werden.