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Wintercup PPC1500 in Kundl
Der PPC1500 Wintercup in Kundl stand auch in diesem Jahr für den Start der nationalen Wettbewerbe in den Großkaliberdisziplinen. In den 150-Schuss-Programmen Pistol1500, Revolver1500 und Optical1500 gingen SchützInnen aus Österreich und Deutschland sowie Rumänien während drei Wettkampftagen an den Start und auch in den sieben durchgeführten Kurzdisziplinen dienten die Entscheidungen in Kundl als Vorbereitung auf die Saison 2026 – vor allem für die in diesem Jahr anstehenden Europameisterschaften in Budweis (CZE).
In den Hauptdisziplinen Pistol1500 und Revolver1500 mussten sich die österreichischen TeilnehmerInnen heuer leider mit den Podestplätzen zwei und drei zufriedengeben, denn beide Male hatten SchützInnen aus Deutschland die ruhigere Hand und damit den Sieg auf ihrer Seite. Beate Gruner (SLG Mettertal) mit 1.461 Ringen im Revolver1500 sowie Ludwig Müller (SLG Bad Wiessee) mit 1.455 Ringen im Pistol1500 verwiesen die Konkurrenz diesmal klar auf die weiteren Ränge. Walter Selb vom USG Bludenz-Bürs erzielte in beiden Disziplinen starke Ergebnisse und holte zweimal Silber. Mit Vereinskollege Walter Torghele auf Rang drei im Revolver1500 und Markus Borz (SC Offenhausen) ebenfalls mit Bronze im Pistol1500 konnte Österreich so immerhin vier Medaillen in den ersten beiden Hauptwertungen gewinnen.
Mit Klaus Gruner (SLG Mettertal) siegte im Bewerb Optical Sight mit dem Revolver ebenfalls ein deutscher Schütze – Gruner erzielte dabei 1.472 Ringe. Walter Selb hingegen entschied die Wertungen Pistol Optical Sight mit starken 1.478 Ringen für sich und war auch im Distinguished Pistol mit 580 von 600 möglichen Ringen erfolgreich. Im Rifle1500 siegte mit Norbert Fertl (SG Lustenau) ebenfalls ein Schütze aus Vorarlberg.
Aus österreichischer Sicht zeigten sich die Schützen der Tiroler Gilden mit Martin Kögl, Manfred Hörl und Josef Achorner jun. (alle SG Hopfgarten) sowie Franz Schwarzenauer (SG Kundl) mit gesamt acht Medaillen sehr erfolgreich. In der Wertung Standard Revolver 2,75‘‘ erzielte Martin Kögl 470 von 480 möglichen Ringen und holte damit klar Gold vor Klaus Gruner (GER) und seinem Vereinskollegen Manfred Hörl, der mit 461 Ringen die Bronzemedaille gewann. Auch im Distinguished Revolver zeigte sich Kögl mit 563 Ringen souverän und gewann Bronze hinter Markus Berger (VBG) und Markus Borz (OÖ). In der Wertung Standard Revolver 2,75‘‘ 5 Shot ging der Sieg an den Kundler Routinier Franz Schwarzenauer mit 393 von 400 möglichen Ringen. Martin Kögl holte mit 388 Ringen hinter Schwarzenauer Silber und damit seine dritte Medaille.
Nur zwei Innenringzehner fehlten Josef Achorner jun. in der Disziplin Standard Semi-Automatic Pistol für Rang zwei: Mit 470 Ringen gleichauf mit Richard Pail (STMK) gewann Achorner schließlich Bronze. Der Sieg ging mit 478 Ringen hier klar an den Vorarlberger Walter Selb.
Die Entscheidung im Standard Semi-Automatic Pistol 3,65‘‘ lag ebenfalls fest in österreichischer Hand: mit 474 Ringen siegte Richard Pail aus der Steiermark vor Franz Schwarzenauer mit 469 Ringen auf Platz zwei und Martin Kögl, der mit 458 Ringen Bronze gewann.
Insgesamt wurden an diesen drei Tagen rund 200 Starts absolviert, wobei der gesamte Ablauf kameradschaftlich und dabei auch sehr professionell gehalten wurde. Bei der Siegerehrung im Schützenstüberl der Gilde in Kundl fand der Bewerb am Sonntag seinen gemütlichen Abschluss. Ende April finden in Hopfgarten die Landesmeisterschaften PPC1500 als nächster sportlicher Höhepunkt statt, bevor die Schützengilde Lustenau Anfang Juni zu den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften lädt.