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ISSF Junioren-WM Lima: ÖSB-SchützInnen ohne Sportgerät

Aufgrund der Verweigerung der Mitnahme der Sportwaffen durch die Fluglinie stehen die ÖSB-AthletInnen bei der JuniorInnen-WM in Lima derzeit ohne Ausrüstung da.

ÖSB-Generalsekretär Mag. Florian Neururer: „Alle Waffen und Gepäckstücke waren ordnungsgemäß angemeldet und sind im Vorfeld von der Airline schriftlich bestätigt worden. Leider hat sich die Pilotin geweigert, die Sportgeräte zu transportieren und so wurde das Gepäck am Rollfeld wieder ausgeladen und musste von der Polizei am Flughafen München verwahrt werden. Seit Samstag laufen die Bemühungen auf Hochtouren, das Sportgepäck doch noch nach Lima zu bringen – bisher ohne Erfolg. Erschwerend kommt hinzu, dass Corona-bedingt nur eingeschränkt Flüge nach Lima stattfinden und sich die Bemühungen der Fluggesellschaft in Grenzen halten. ÖSB-Sportkoordinatorin Margit Melmer hat ihren Flug bereits mehrmals verschoben und versucht vor Ort in München gemeinsam mit dem Reisebüro doch noch eine Lösung herbeizuführen. Die Situation ist wirklich außergewöhnlich und bei den unzähligen Flügen, die unser Team jährlich absolviert, so noch nie vorgekommen. Das Verhalten der Fluglinie ist für uns absolut nicht nachvollziehbar und eindeutig abweichend zu den zugesicherten Konditionen. Die Auswirkungen für die SportlerInnen sind verheerend, da einige unserer SchützInnen zu den Top-FavoritInnen zählen.“

Dem ÖSB-Team ist damit die Teilnahme an den heutigen Luftgewehrbewerben der Juniorinnen und der Junioren nicht möglich. Corinna Gosch wird mit einer geliehenen Luftpistole an den Start gehen.

Bleibt zu hoffen, dass die Sportgeräte für die kommenden Bewerbe in Lima eintreffen und die ÖSB-AthletInnen ihr Können doch noch unter Beweis stellen können.

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