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ISSF WC München: Schmirl im KK-Dreistellungsmatch-Finale
Alexander Schmirl gelang heute im olympischen KK-Dreistellungsmatch des ISSF Weltcups München die Finalqualifikation und Rang acht. Außerdem war Sylvia Steiner mit der Luftpistole am Start – sie wurde 17. Mit der Schnellfeuerpistole belegte Richard Zechmeister als Bester den 30. Platz.
50m Rifle 3 Positions Men
Sensationell gelang Alexander Schmirl der Start in das KK-Dreistellungsmatch der Männer. Der Weltmeister von 2023 in dieser olympischen Disziplin begann mit 199 Ringen im Kniend und ließ 200 von 200 möglichen im Liegend folgen. Damit war der aktuell Weltranglisten-Zwanzigste ganz vorne mit dabei. Im Stehend konnte der Niederösterreicher weitere 192 Ringe ergänzen, die ihn jedoch zurückfallen ließen, am Ende aber mit gesamt starken 591 die ersehnte Finalqualifikation als Neunter (vor ihm war ein RPO-Schütze gereiht) einbrachten.
Auch Patrick Diem gelang nach seinem Weltklasseresultat bei der EM erneut eine Topleistung. Der Vorarlberger schoss sich mit starken 590 Ringen (196, 199, 195) auf den hervorragenden 14. Rang, wobei ihm auf das in München so schwer zu erreichende Finale lediglich ein Ring fehlte. Liegend-Europameister Thomas Mathis, der dritte Österreicher, der sich in der gestrigen Elimination für den heutigen Grunddurchgang qualifizieren konnte (zwei weitere hatten es leider nicht geschafft), erreichte 587 Ringe und den 37. Platz von 70 Schützen in diesem Bewerb (124 hatten sich vorab der Elimination gestellt).
Im Finale war zu Beginn noch alles offen. Mit 104,0 Ringen in der 10-Schuss-Kniend-Serie lag Alexander Schmirl an der vierten Position – nur sieben Zehntelringe vom Führenden entfernt. Auch das Liegend gelang ihm mit erneut 104,0 Ringen vergleichsweise sehr gut, er schob sich sogar auf den zweiten Zwischenrang vor. Wie bereits in der Qualifikation verlief das Stehend dann nicht wie gewünscht – mit 47,9 Ringen in den ersten fünf Schüssen fiel Schmirl ans Ende des Klassements zurück und beendete das Finale als Achter. Den Sieg holte sich Jon-Hermann Hegg (NOR), der sich erst im Stehend an die Spitze gekämpft hatte, mit 360,1 Ringen.
Alexander Schmirl: „Ich hatte natürlich Glück, dass Aishwary Tomar disqualifiziert wurde und ich damit noch ins Finale nachgerutscht bin, aber unterm Strich war es cool, beim besten und stärksten Weltcup der Saison im Finale zu stehen. In den Riemendisziplinen, also im Kniend und Liegend, habe ich in Quali und Finale wirklich top performt, im Stehend habe ich momentan technische Sorgen, was sich im Finale leider radikal ausgewirkt hat, aber meine Formkurve hat in Richtung WM die richtige Tendenz.“
10m Air Pistol Women
Relativ zügig absolvierte Sylvia Steiner, die im ersten von zwei Durchgängen des Luftpistolenbewerbs der Frauen an den Start gegangen war, ihren Bewerb. Die Salzburgerin, die in München bereist zweimal mit der 25m-Pistole im Finale gestanden hatte, erreichte heute 576 Ringe, womit sie in ihrem Durchgang noch auf Finalkurs lag. Gespanntes Warten hieß es auf den zweiten Durchgang. Letztendlich belegte Steiner den 17. Platz von 124 Schützinnen in dieser Konkurrenz. Auf eine Finalqualifikation fehlten ihr nur zwei Ringe.
Am besten gelang Gaeun Choo (KOR) die Qualifikation, die diese mit 583 Ringen absolvierte.
25m Rapid Fire Pistol Men
79 Schützen stellten sich dem Vergleich mit der 25m-Schnellfeuerpistole. In der gestrigen ersten Stage kam Richard Zechmeister mit 289 Ringen auf den 23. Zwischenrang. Daniel Kral lag mit 286 Ringen auf dem 39. Mit 296 Ringen lag Clement Bessaguet (FRA) in Führung.
79 Schützen stellten sich dem Vergleich mit der 25m-Schnellfeuerpistole. In der gestrigen ersten Stage kam Richard Zechmeister mit 289 Ringen auf den 23. Zwischenrang. Daniel Kral lag mit 286 Ringen auf dem 39. Mit 296 Ringen setzte sich Clement Bessaguet (FRA) in Führung.
Richard Zechmeister, der kürzlich in dieser Disziplin EM-Bronze erzielen konnte, schaffte im zweiten Teil keine Verbesserung. Er ergänzte 257 Ringe und schoss sich mit gesamt 576 Ringen auf den 30. Platz. Die zweite Stage begann Daniel Kral herausragend. Mit 99 und 98 Ringen in den Acht- und Sechs-Sekunden-Serien lag der Niederösterreicher im vorderen Feld. 93 Ringe in der Vier-Sekunden-Serie und gesamt 290 ließen ihn dann jedoch zurückfallen. Am Ende belegte Kral mit 576 Ringen, ringgleich mit Zechmeister, den 31 Rang. Auch nach dem zweiten Halbprogramm bewahrte Clement Bessaguet die Führung (592 Ringe). Für das Finale waren 583 Ringe erforderlich.
Ausblick
Am morgigen letzten Wettbewerbstag des ISSF Weltcups München werden die Luftgewehr- und Luftpistolen-Mixed-Team-Bewerbe ausgetragen.