altNach der gestrigen feierlichen Eröffnung der zweiten Europaspiele wurden heute in Minsk die ersten Medaillenentscheidungen getroffen. Zu diesen gehörte die Entscheidung im Bewerb Luftpistole Mixed Team, den aus österreichischer Sicht Sylvia Steiner (S) und Thomas Havlicek (NÖ) bestritten.










Wie bereits bei den vergangenen internationalen Schießsportevents, ist der Mixed-Team-Bewerb nach wie vor im Umbruch begriffen.So wurde auch für Minsk wieder am Regelwerk gefeilt: Die erste Qualifikation wird mit 30 Schuss je SchützIn, d.h. mit 60 Schuss je Team absolviert. Die acht besten Teams kommen weiter in die zweite Qualifikation, in der 40 Schuss pro Team (20 je SchützIn) abgegeben werden. In den abschließenden Medalmatches schießen die vier bestplatzierten Mannschaften: Team 1 trifft im Match um Gold auf Team 2 und Team 3 im Match um Bronze auf Team 4. In den Medalmatches erhält das Team mit dem höheren Resultat (je 1 Schuss je SchützIn) zwei Punkte; das Team, das zuerst 16 Punkte erhält, gewinnt.

Sylvia Steiner trat bei ihrem ersten Einsatz bei den 2. European Games in Minsk mit der Luftpistole an. Die Weltklasseschützin ging dabei mit Thomas Havlicek an den Start, der eigentlich in den Feuerpistolenbewerben zu Hause ist. Gemeinsam erreichte das österreichische Duo 563 Ringe und damit den 24. Platz, wobei Steiner 285 und Havlicek 278 Ringe auf die Scheibe brachte.

Für die Qualifikation zur zweiten Runde waren 572 Ringe erforderlich. Die erste Goldmedaille in den Schießsportbewerben der European Games in Minsk holten Vitalina Batsarashkina und Artem Chernousov für Russland, die sich im Match um Gold gegen die Führenden der ersten Qualifikation, Zorana Arunovic und Damir Mikec (SRB), durchsetzten. Bronze gewann das deutsche Team mit Sandra und Christian Reitz.

Ergebnisse: minsk2019.by

Bild: Steiner und Havlicek (Foto: Margit Melmer, ÖSB)