altDas dritte und letzte Mal startete heute das ÖSB-Frauen-Team im Luftgewehr-Mannschaftsbewerb der Europameisterschaft für Luftdruckwaffen in Osijek (CRO) und belegte im Kleinen Finale den vierten Rang.











In der Mannschaftswertung der Luftgewehr-Qualifikation am Donnerstag erreichte das österreichische Frauen-Trio Franziska Peer (T), Marlene Pribitzer (V) und Olivia Hofmann (T) 1872,9 Ringe und qualifizierte sich mit dem zweiten Rang souverän für die erste Finalrunde dieses Team-Events. Mit ihrem Ergebnis erhöhten die drei ihren Österreichischen Rekord von der WM in Changwon 2018 um 5,9 Ringe. Geschlagen wurden Peer, Pribitzer und Hofmann lediglich vom russischen Team, das mit 1880,3 einen neuen Europäischen Rekord aufstellte.

Im Viertelfinale traf das Team Austria auf die Siebtplatzierten des Grunddurchgangs, die Sloweninnen. Die Österreicherinnen gewannen das Duell, in dem jede der Schützinnen 20 Schuss zu absolvieren hatte, mit 622,1 zu 619,1 Ringen.

Im Halbfinale gibt es Punkte je gewonnene Serie. Eine Serie besteht aus einem Schuss je Teammitglied; die Summe der Einzelschussergebnisse der drei Schützinnen bildet das Resultat der Serie. Das Team mit dem höheren Resultat erhält zwei Punkte, bei Gleichstand erhalten beide Teams einen Punkt. Insgesamt werden von jeder Schützin zwölf Schuss abgegeben. Im heutigen Halbfinale traten Peer, Pribitzer und Hofmann gegen das italienische Team an und mussten sich mit 8:14 Punkten geschlagen geben.

Der Gegner im anschließenden Kleinen Finale, das im selben Modus wie das Halbfinale, jedoch mit 15 Schuss je Schützin durchgeführt wurde, hieß Rumänien. Die Österreicherinnen verloren das Match mit 5:17, verpassten nach fulminantem Start in dieses Teamevent eine EM-Medaille um Haaresbreite und belegten den vierten Rang. Gold ging an Russland vor Italien und Rumänien.

Ergebnisse: results.sius.com

Foto: Peer, Pribitzer, Hofmann (Foto: Bernhard Pickl)