altIhren letzten Start bei den European Games 2019 in Minsk absolvierten Franziska Peer und Olivia Hofmann im KK-Dreistellungsmatch der Frauen. Peer gelang die Finalqualifikation – sie belegte Rang sechs. Hofmann, die den elften Platz erreichte, fehlte ein Ring auf ein Top-Acht-Ergebnis.











Mit jeweils 391 Ringen gingen die Tirolerinnen Franziska Peer und Olivia Hofmann im KK-Dreistellungsmatch mit einer tollen Kniendserie in ihre letzte Konkurrenz der European Games in Minsk und kamen damit auf den sechsten und siebten Zwischenrang. 390 Ringe erreichte Peer im Liegend und lag damit weiterhin auf Finalkurs. Auch in das Stehend startete sie mit einer soliden Serie, fiel dann jedoch in der zweiten und dritten Serie etwas zurück und war damit permanent auf der Kippe zwischen Rang acht und neun. Eine gute letzte Serie und gesamt 380 Ringe im Stehend sicherten der 32-Jährigen die Finalqualifikation als Achte mit gesamt 1161 Ringen. Olivia Hofmann, die mit 386 Ringen im Liegend aus den Finalrängen verdrängt worden war, kämpfte sich mit 383 Ringen im Stehend noch einmal Richtung Top-Acht. Letztendlich fehlte ihr mit gesamt 1160 Ringen nur ein Ring auf das Finale. Ringgleich mit den Schützinnen auf Rang neun und zehn wurde sie Elfte.

Im Finale erreichte Peer im Kniend 148,4 Ringe und lag damit auf Zwischenrang acht. Mit einer hervorragenden Liegendstellung von 156,4 Ringen arbeitete sie sich auf die fünfte Position vor. In der Stehendelimination für den sechsten Platz musste sich Peer letztendlich Sanja Vukasinovic (SRB) knapp geschlagen geben und belegte Rang sechs.

Um den Olympiaquotenplatz kämpften in diesem Finale Jolyn Beer (GER), Sanja Vukasinovic (SRB) und Franziska Peer (AUT). Trotz des Finalerfolgs von Peer war die Stimmung im ÖSB-Team getrübt: Peer konnte zwar Beer hinter sich lassen, das Olympiaticket ging jedoch an Vukasinovic für Serbien, auf welche Peer im entscheidenden Schuss nur zwei Zehntel gefehlt hatten.

ÖSB-Sportkoordinatorin Margit Melmer: „Dass es mit dem erwarteten Quotenplatz nicht geklappt hat, ist wie verhext. Wie stark unser Team ist, sieht man daran, wie oft wir bei den letzten Bewerben im Finale waren, und jedes Mal waren es nur ein bis zwei Zehntel, die uns auf einen Quotenplatz gefehlt haben. Bis jetzt sind zwölf der 25 Olympiatickets je Disziplin vergeben, es besteht also noch kein Grund zur Sorge.“

Ergebnisse: minsk2019.by

Bild: Franziska Peer (Foto: Margit Melmer, ÖSB)