Gleich von doppelter Bedeutung war die diesjährige Österreichische Staatsmeisterschaft und Meisterschaft in den 300m-Großkalibergewehrbewerben für Österreichs Top-Gewehrschützen. Neben den begehrten Titeln ging es um die interne Qualifikation zur 300m-Europameisterschaft. Die Staatsmeistertitel gingen in diesem Jahr an Bernhard Pickl und Gernot Rumpler.



Österreichische Staatsmeistertitel

Als Titelverteidiger im Dreistellungsbewerb mit dem 300m-Standardgewehr (3x20) ging Bernhard Pickl ins Rennen. Der Niederösterreicher konnte sein Resultat vom Vorjahr um drei Ringe auf gesamt 589 Ringe steigern (198 Kniend, 195 Liegend, 196 Stehend) und gewann den Staatsmeistertitel mit fünf Ringen Vorsprung auf Gernot Rumpler. Bronze ging an Alexander Schmirl (NÖ).

Im 300m-Liegendbewerb gelang es Gernot Rumpler, dem Vorjahressieger Bernhard Pickl den Staatsmeistertitel in einem spannenden Duell streitig zu machen. Rumpler brachte mit 595 Ringen dasselbe Resultat wie Pickl auf die Scheibe – ausschlaggebend waren letztendlich die Innenringzehner: 36 für Rumpler und 28 für Pickl. Bronze holte erneut Alexander Schmirl.


Österreichische Meistertitel

Das als Österreichische Meisterschaft gewertete Dreistellungsmatch mit dem 300m-Freigewehr (3x40) entschied erneut Gernot Rumpler für sich. Der Salzburger erreichte hervorragende 1185 Ringe (397 Kniend, 399 Liegend, 389 Stehend) und setzte sich damit vor Pickl und Schmirl.

Als einzige Dame trat Olivia Hofmann im 300m-Liegendbewerb an und erreichte 585 Ringe.

Die gut besetzte 300m-Liegend-Seniorenwertung gewann wie im Vorjahr Hannes Gufler (T), der starke 596 Ringe erzielte. Rang zwei belegte Martin Jesner (T) und Dritter wurde Max Hackl (W). Die Mannschaftswertung ging an das Team Tirol mit Hannes Gufler, Martin Jesner und Hans-Peter Schrettl und gesamt 1747 Ringe. Im Zweistellungsmatch (2x30) setzte sich ebenfalls Hannes Gufler durch, der mit gesamt 555 Ringen Titelverteidiger Heinz Fölzer (ST) auf den zweiten Rang verwies. Rang drei ging an Martin Jesner.

Der Vorschlag zur EM-Nominierung wurde von Bundessportleiter Alfred Tauber dem ÖSB-Präsidium übergeben und wird nach dessen Entscheid bekanntgegeben.

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