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ÖSTM & ÖM KK Innsbruck: Waibel und Rumpler KK-Dreistellungsmatch-StaatsmeisterInnen 2021

Sheileen Waibel schießt sich mit neuem Juniorinnen-Finalrekord im KK-Dreistellungsmatch zum Staatsmeistertitel © Tina Neururer
Sheileen Waibel schießt sich mit neuem Juniorinnen-Finalrekord im KK-Dreistellungsmatch zum Staatsmeistertitel © Tina Neururer

Traditionell bildet das KK-Dreistellungsmatch den Abschluss der Österreichischen Staatsmeisterschaft und Meisterschaft für Kleinkalibergewehr in Innsbruck. So wurde auch in diesem Jahr die Königsdisziplin am letzten Wettbewerbstag absolviert. Als neue StaatsmeisterInnen wurden Sheileen Waibel und Gernot Rumpler gefeiert.

 

Österreichische StaatsmeisterInnen KK-Dreistellung

Ein grandioser Grunddurchgang gelang Nadine Ungerank (T) im Dreistellungsmatch der Frauen. Die Tirolerin brachte in den Stellungen Kniend, Liegend und Stehend 395, 400 und 386 Ringe auf die Scheibe und stellte mit gesamt 1181 Ringen den Österreichischen Rekord, aufgestellt von Franziska Peer beim WC München 2019, ein. Auf die zweite Qualifikationsposition schoss sich Rebecca Köck (T) mit 1174 und auf die dritte Olivia Hofmann (T) mit 1166 Ringen. Im Finale startete jedoch die Jüngste voll durch: Sheileen Waibel (V) übernahm von Beginn an die Führung und gab diese bis zum letzten Schuss nicht mehr ab. 459,9 Ringe waren das Finalergebnis der Juniorin in diesem Frauenbewerb und sind ein neuer Österreichischer Juniorinnenrekord. Hinter der frisch gebackenen Staatsmeisterin eroberte Titelverteidigerin Olivia Hofmann den Vizemeistertitel (459,9 Ringe). Bronze gewann die Grunddurchgangsführende Nadine Ungerank.

Eng lagen Österreichs Topschützen im Grunddurchgang der Männer beisammen, doch einer machte von Beginn an seine Absichten deutlich: Gernot Rumpler (S), der bei der jüngsten EM in Osijek in dieser Disziplin mit seinen ÖSB-Teamkollegen Mathis und Diem den Europameistertitel gewonnen hatte und im Einzelbewerb lediglich drei Ringe am Einzug ins Finale hinderten, erzielte im Kniend 394, im Liegend 398 und im Stehend 389 Ringe und schoss sich mit gesamt 1181 Ringen in Führung der Qualifikation. Mit diesem Resultat lag er gleichauf wie die beste Frau dieses Tages und nur einen Ring unter dem aktuellen Österreichischen Rekord. Knapp dahinter kam Alexander Schmirl (NÖ) mit 1179 Ringen auf die zweite Position und Bernhard Pickl (NÖ) ringgleich auf die dritte. Mit einer starken Kniendserie holte Rumpler gleich zu Beginn des Finales einen guten Vorsprung heraus und hielt seine Führung bis zum letzten Schuss. Mit 460,7 Ringen verbesserte der Salzburger seinen Österreichischen Rekord um drei Zehntelringe und holte sich den Staatsmeistertitel. Andreas Thum kam mit seinem ebenfalls starken Ergebnis von 459,6 Ringen dicht heran. Der junge Tiroler gewann Silber. Die Bronzemedaille ging an den Liegend-Staatsmeister Thomas Mathis (V). Mannschaftsmeister wurde Vorarlberg mit den Schützen Mathis, Patrick Diem und Kiano Waibel (3489 Ringe).

Mit neuem Finalrekord kürt sich Gernot Rumpler zum KK-Dreistellungs-Staatsmeister 2021 © Tina Neururer, ÖSB
Mit neuem Finalrekord kürt sich Gernot Rumpler zum KK-Dreistellungs-Staatsmeister 2021 © Tina Neururer, ÖSB

 

Österreichische MeisterInnen KK-Dreistellung

Bei den Juniorinnen setzte sich im Grunddurchgang EM-Teilnehmerin Lisa Hafner durch. Die Tirolerin führte mit 1158 Ringen das Feld an. Es folgte die junge Oberösterreicherin und ÖSB-Kaderathletin Nadja Krainz auf der zweiten und das oberösterreichische Nachwuchstalent Christina Hillinger auf der dritten Position. Mit einer souveränen Performance und 448,5 Ringen war Christina Hillinger im Finale nicht zu schlagen und holte sich den Meistertitel. Lisa Hafner kürte sich zur Vizemeisterin und Bronze ging an Marlene Baumgartner (OÖ). Mannschaftlich war damit das Team Oberösterreich Top und holte den Sieg mit 3406 Ringen.

Das 3×20 der Jungschützinnen entschied Elisa Glockengießer (ST) mit 572 Ringen für sich. Silber ging an Julia Biechl (T) mit 558 Ringen. Den dritten Stockerlplatz sicherte sich Inna Sidenko (ST) mit nur einem Ring Rückstand. EM-Starter Johannes Kuen (T) entschied mit 566 Ringen die Jungschützenwertung für sich. Silber erzielte Kevin Weiler (T), der bei seinem Europameisterschaftsdebüt in dieser Disziplin den 15. Platz erreicht hatte. Auf den dritten Platz schoss sich Samuel Isser (T). Wie schon im Liegend waren diese drei Tiroler eine Nummer für sich und holten mit 1681 Ringen und einem Vorsprung von 53 Ringen den Mannschaftssieg.

ÖSB-Sportkoordinatorin Margit Melmer zeigte sich mit dem Verlauf dieser Meisterschaft sehr zufrieden: „Die Bewerbe sind allesamt reibungslos abgelaufen und ich bin besonders froh, dass wir aufgrund der Kooperation aller TeilnehmerInnen auch die COVID-Bestimmungen problemlos einhalten konnten. Wunderschön zu sehen war die Leistung der SchützInnen in allen Disziplinen und Klassen. Die vielen neuen Rekorde zeigen, dass trotz der massiven Einschränkungen im vergangenen Jahr gut gearbeitet wurde und die Motivation zu Höchstleistungen nach wie vor gegeben ist.“

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