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ESC EM Breslau: Ungerank holt im KK-Dreistellungsmatch ersten EG-Quotenplatz für Österreich

Nadine Ungerank erzielte Quotenplatz Nummer eins für die European Games 2023 in Krakau © Margit Melmer, ÖSB
Nadine Ungerank erzielte Quotenplatz Nummer eins für die European Games 2023 in Krakau © Margit Melmer, ÖSB

Die Tirolerin Nadine Ungerank erreichte in der Qualifikation des KK-Dreistellungsmatches der EM Breslau Rang neun – nur einen Rang an der Finalqualifikation vorbei, jedoch unter den Top-Zwölf und damit Gewinnerin des ersten österreichischen Quotenplatzes für die European Games (EG) 2023 in Krakau.

Wie bei den Männern, war auch bei den Frauen im KK-Dreistellungsmatch, bevor es richtig losging, gestern die Elimination zu bestehen. Dies gelang Nadine Ungerank (T), Rebecca Köck (T) und Sheileen Waibel (V). Die Olympia-Fünfte von Rio, Olivia Hofmann (T; RPO) schaffte den Aufstieg in den Grunddurchgang leider nicht.

Im heutigen Grunddurchgang startete Nadine Ungerank souverän mit 197 Ringen im Kniend und war von Beginn an vorne mit dabei. In der zweiten Stellung, dem Liegend, ergänzte die Tirolerin starke 199 Ringe. 193 Ringe im Stehend waren exakt das gleiche Ergebnis wie bei Kontrahentin Ziva Dvorsak (SLO), die nach dem Liegend bereits auf Gleichstand mit Ungerank lag. Die beiden schlossen den Bewerb ringgleich mit 589 Ringen ab – es entschieden also die Innenringzehner, von denen die Slowenin sechs mehr erzielt hatte. Ärgerlich für Ungerank, denn dieser minimale Unterschied bedeutete für die 26-Jährige Rang neun, haarscharf an den Top-acht und damit an der Qualifikation für das Finale vorbei.

Dennoch durfte Ungerank einen großen Erfolg feiern: Neben den zwei Olympiaquotenplätzen für Paris 2024 für die Erst- und Zweitplatzierten des Finales, bekamen die ersten zwölf der Qualifikation einen nationenbezogenen Quotenplatz für die European Games 2023 in Krakau, so auch Nadine Ungerank als Neunte.

Die weiteren Ergebnisse der Österreicherinnen in dieser Konkurrenz: Mit 585 Ringen kam Sheileen Waibel (V) auf den 20. Rang, wobei sie als eine von wenigen Schützinnen in diesem Bewerb die maximale Ringzahl von 200 im Liegend erzielte. Rebecca Köck (T) belegte den 29. Platz mit 583 Ringen.

Mit einem neuen Europäischen Rekord von 596 Ringen ging Jenny Stene (NOR) als Führende aus der Qualifikation. Die Goldmedaille handelten jedoch zwei andere Damen untereinander aus: Im Medaillenmatch siegte Rikke Ibsen (DEN) vor Veronika Blazickova (CZE) – beide erhielten für ihr Land einen Quotenplatz für Paris 2024.

Nadine Ungerank: „Mit ein bisschen Abstand zum Wettkampf kann ich realisieren, wie gut die Leistung eigentlich war. Das Ergebnis ist sehr gut und ich bin mit meinem Wettkampf wirklich zufrieden. Es tut natürlich immer etwas weh, wenn man Neunte wird, aber auch dieser Platz muss vergeben werden. Dass ich einen Quotenplatz für die European Games holen konnte, tröstet mich schon etwas über die verpasste Finalteilnahme hinweg.“

 

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